Montag, 22. Juni 2015

Fahrradspenden für Asylbegehrende und den Internationalen Bund Bad Dürkheim


In der ersten Juni Woche baten wir die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern um Fahrradspenden für Asylbegehrende in Bad Dürkheim. Für diese ist das Fahrrad das erste wichtige Verkehrsmittel hier.

Innerhalb der ersten beiden Juni Wochen wurden dann so viele Fahrräder abgegeben das sich der Theaterkeller des WHG immer weiter füllte und wir nicht mal sicher waren das wir alle Fahrräder direkt weiter vermitteln können. An dieser Stelle noch mal Danke an Frau Matissek dafür das wir den Theaterkeller kurzerhand zweckentfremden durften. Auch erhielten wir noch Inlineskates und City-Roller die alle Abnehmer gefunden haben. :)
Auch die letzten Fahrräder sind mittlerweile abgeholt und kommen nun sowohl Asylbegehrenden als anderen Bedürftigen zu gute. 

Wir möchten uns bei Ihnen/Euch allen ganz herzlich für die Fahrradspenden bedanken und hoffen auch in Zukunft auf eure tatkräftige Unterstützung. :)

Sonntag, 8. Februar 2015

Schnuppertag 2015 und was sich Kinder wünschen

Am gestrigen Tag, den 07.02.2015, fand der alljährliche Schnuppertag des Werner-Heisenberg-Gymnasiums statt.
Bei diesem Tag der offenen Tür haben Eltern, aber vor allem Grundschüler die Möglichkeit, unsere Schule zu besichtigen und einen Einblick in den Schulalltag zu bekommen. Dabei kann sich jedes Fach, aber auch jede Arbeitsgemeinschaft in einem eigenen Raum repräsentieren und den Kindern das Besondere daran vermitteln.
Somit waren wir selbstverständlich auch am Start, um den Besuchern zu zeigen, wie wichtig soziales Engagement an einer Schule ist. Wie wichtig es ist, da hinzusehen, wo andere wegsehen.
Um das umzusetzen, haben wir in unserem Saal bunte Zettel ausgelegt, auf die die Grundschüler, ihre Eltern, aber auch Schüler und Lehrer des WHGs ihre Wünsche und Erwartungen an die Zeit in dieser Schule niederschreiben konnten. Diese Zettel wurden anschließend für alle sichtbar mit Wäscheklammern an unserem „roten Faden“ aufgehängt, welcher quer durch das Zimmer gespannt war.

Nach dem Auswerten der Zettel war das Ergebnis eindeutig:
Der größte Wunsch der Kinder besteht darin, coole und nette Lehrer zu bekommen.
Meiner Meinung nach ist dies absolut berechtigt! Denn ist das Verhältnis zu einem Lehrer nicht gut, so wirkt sich das auch auf das Arbeitsverhalten und dementsprechend auch die Noten aus. Auch wenn Eltern gerne mal Dinge sagen wie „so einer wird dir im Leben immer wieder begegnen“ oder „es liegt an dir, was du lernst, nicht an deinem Lehrer“, so kann ich von meiner Seite doch mit Gewissheit sagen, dass dem nicht so ist. Natürlich muss man versuchen, sich mit der Situation zu arrangieren, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die manchmal an das Unmögliche grenzt. Deshalb ist für mich der Wunsch nach netten Lehrern, welcher insgesamt 46 mal geäußert wurde, sehr angebracht. Allerdings denke ich auch, dass es an unserer Schule hauptsächlich nette Lehrer gibt und die anderen bekommt man auch irgendwie gebändigt ;-)

Der zweitgrößte Wunsch sind viele nette Freunde und Mitschüler an der Schule zu finden. 38 Kinder wünschen sich eine nette Klasse, in der sie sich wohl fühlen und im Allgemeinen nette Mitschüler, die sie nicht mobben oder anderweitig fertig machen. Zudem wurde auch einige Male der Wunsch nach einem guten Arbeitsklima ohne Streit aufgeschrieben, welcher ja im Prinzip damit verbunden ist. Es gibt an jeder Schule Mitschüler, die mal meinen, sich auf eine Person stürzen zu müssen. Aber da muss man dann einfach drüber stehen, wobei einem gute Freunde, die man an unserer Schule definitiv finden kann, helfen werden.

Der drittgrößte Wunsch, den immerhin noch 27 Kinder geäußert haben, bezieht sich auf den Spaß: sie wollen alle ganz ganz viel davon! Und natürlich wollen sie das. Wer möchte denn keinen Spaß? Aber leider bedeutet Schule nicht immer nur Spaß. Wer es schafft, beides zu vereinen, hat es wahrscheinlich leichter. Jedoch muss man das auch erst mal schaffen. Ich hatte mal eine Lehrerin, die uns immer wieder gesagt hat, dass Schule keinen Spaß machen darf. Die Betonung liegt dabei auf dem „darf“. Was ich persönlich ziemlich utopisch finde. Denn wäre es tatsächlich so, würde doch kein Kind in die Schule gehen. Egal, ob es eine Schulpflicht gibt oder nicht. Das würde kein Mensch aushalten. Weder Schüler noch Lehrer! Zum Glück ist es aber nicht so. Spätestens die Pausen bringen dann jede Menge Spaß, wobei dieser doch meistens schon früher beginnt. Gerade in der Unterstufe schaffen es unsere Lehrer, den Kindern viele Sachverhalte auch mit Spaß zu vermitteln. Ob es durch Spiele, Experimente oder Exkursionen passiert, ist dabei nicht wichtig. Spaß muss es machen. Das ist die Hauptsache! Und das macht es auch! :-)

Neben diesen drei Wünschen, wurde noch häufig ein schöner, sauberer, großer Schulhof, sowie mehr Möglichkeiten zum Sport thematisiert.
Groß und sauber ist unser Schulhof auf jeden Fall. Aber schön? Ich denke, darüber lässt sich streiten. Die gewünschten Geräte zum spielen, wie z. B. ein Klettergerüst, können wir auch nicht bieten. Ebenso ein Fußballfeld, oder gar einfach nur die Erlaubnis, auf dem Pausenhof Fußball spielen zu dürfen. Dies ist vielleicht ein Punkt, an dem wir uns mit der Schulleitung zusammensetzen sollten, um das Pausenangebot gerade für unsere jüngeren Schüler zu verbessern. Allerdings können wir den erwarteten „cooleren“ Sportunterricht umsetzen. Denn auch wenn sich die Sportstunden nicht zeitlich erweitern lassen, so bietet unsere Sporthalle, sowie auch das Stadion, viele und auch coole Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen.
Zudem fanden wir auf den Zetteln auch oft den Wunsch nach wenig bis gar keinen Hausaufgaben. Wer wünscht sich das nicht? ;-)
Außerdem wünschen sich viele Kinder auch bunte, helle, selbstgestaltete Klassenräume. Diesen Wunsch haben sogar wir Schüler, die das WHG jetzt schon seit vielen Jahren besuchen. Denn gerade nach der Renovierung des Hauptgebäudes sind die Klassenräume komplett in weiß/orange gehalten. Dies ist meiner Meinung nach wenig farbenfroh und schafft auch nicht gerade die angenehmste Atmosphäre zum Arbeiten. Dies wäre eventuell auch ein Punkt, an dem unsere AG ansetzen könnte.

Zu den genannten Wünschen und Erwartungen haben Kinder, Eltern und Schüler noch Folgendes aufgeschrieben:

  • offener und respektvoller Umgang
  • viele Freiheiten an der Schule
  • Glück
  • eine schöne und angenehme Schulzeit 
  • tolle Fächer und interessante Fremdsprachen
  • mehr Religionsunterricht
  • viele Freistunden/Ferien
  • viele künstlerische Aktivitäten
  • moderne Gebäude/Einrichtung
  • leckeres Essen
  • 2 Wochen Obertauern :-)
  • Tür zum Oberstufenschulhof



Das waren alle Wünsche, die gestern an unserem roten Faden hingen. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben und hoffen damit, den Aufenthalt an unserer Schule noch toller gestalten zu können. Denn denkt dran: es ist immer gut, da hinzusehen, wo andere wegsehen! :-)








Sonntag, 1. Februar 2015

Übergabe der Spenden an Asylbeantragende in Rheinland-Pfalz

Nachdem es über die Feiertage etwas ruhig bei uns gewesen ist, haben wir nach den Ferien direkt unser Projekt fortgesetzt, womit wir bereits letztes Jahr begonnen haben:

Kurz vor den Weihnachtsferien haben wir zum Spenden von Winterklamotten, Taschen und Kinderwägen für Asylbeantragende in Rheinland-Pfalz aufgerufen. Daraufhin gab es einen regelrechten Ansturm von Eltern und Schülern, die etwas Gutes tun wollten und ihre Sachen bei uns abgaben.

Die Spenden wurden anschließend mit Hilfe von Lehrern, welche sich freiwillig zum Transport meldeten, in die Unterkunft für Asylbegehrende in Ingelheim gebracht. Dabei handelt es sich um eine Art Übergangsstelle, in welche Asylbegehrende im Durchschnitt 8 Wochen unterkommen, bevor sie einen endgültigen Wohnort erhalten.

Am 16. Januar machten sich also vier Autos (darunter ein Kleinbus) auf den 1,5-stündigen Weg nach Ingelheim, wo wir angenehm und freundlich empfangen wurden. Einige der Bewohner kamen direkt und haben uns beim Tragen geholfen. Anschließend bekamen wir von den Sozialarbeitern noch einen kleinen Einblick in ihre Arbeit und das tägliche Leben in einem Asylbewerberheim.




Wir möchten und noch einmal ganz herzlich bei allen Schülern, Eltern, Lehrern und den weiteren großzügigen Spendern bedanken! Jeder von Ihnen/euch kann nun von sich sagen, dass er/sie da hingesehen hat, wo andere wegsehen!




Sonntag, 30. November 2014

Der Querdenkerpreis für herausragendes Engagement 2014

Ich möchte jetzt noch einmal genauer auf den Preis eingehen, den wir vergangene Woche gewonnen haben. Bei dem Querdenkerpreis für herausragendes Engagement handelt es sich um einen Preis, der an junge Menschen übergeben wird, die sich sozial, politisch, kulturell, schulisch oder kirchlich engagieren.
Ein Religionslehrer unserer Schule machte uns darauf aufmerksam, woraufhin wir uns auch direkt beworben haben. Mit dem 2. Platz und einem damit verbundenen Mentorat und einem Preisgeld von 250€ hätten wir jedoch beim besten Willen nicht gerechnet!
Frau Mathea, rheinland-pfälzische Bildungsministerin,  erklärte in ihrer Laudatio an der Preisverleihung noch einmal, wie wir die Jury von unserer AG überzeugen konnten: wir seien eine sehr lockere Arbeitsgemeinschaft, bei der man ab dem ersten Moment merkt, dass wir alle voll und ganz dahinter stehen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals bei Frau Mathea für die netten Worte bedanken! Es ist immer wieder schön, so etwas über ein Projekt zu hören, das einem am Herzen liegt! :-)

Samstag, 29. November 2014

Unsere bisherigen Projekte

Da es und ja jetzt doch schon seit 2013 gibt, möchte ich hier noch unsere bisherigen Projekte vorstellen. Nachdem wir unsere Treffen in den ersten Monaten noch dafür genutzt haben, uns kennenzulernen kam auch schon unser erstes Projekt: die Aktion Tagwerk.
Dabei handelt es sich um eine bundesweite Kampagne, an der Schülerinnen und Schüler an einem bestimmten Tag nicht zur Schule, sondern arbeiten gehen. Der dabei verdiente Lohn geht anschließend an ein Hilfsprojekt in Afrika. Dabei sind stolze 345€ zusammengekommen :-)



Vor relativ genau einem Jahr haben wurde die Idee geäußert, Plätzchen an Obdachlose zu verteilen. Gesagt - getan! Innerhalb weniger Tage ging ein Schreiben an die Schülerinnen und Schüler raus, Plätzchenspenden wurden gesammelt, verpackt und am Wochenende in Mannheim verteilt. Auch wenn die Reaktionen der Bedürftigen dabei doch sehr unterschiedlich waren, konnte man sie definitiv als überwiegend positiv beschreiben :-)



Als wir dann alle wohl behütet in das Jahr 2014 gerutscht sind, wurde auch schon unser Logo geboren, welches auf allen Schreiben unserer Arbeitsgemeinschaft, sowie bei unseren Aktionen zu sehen ist.

Im März 2014 hatten wir dann auch schon direkt zwei Projekte am Start: zum einen die Barrierefreiheit unserer Schule und zum anderen die Planung unseres Spendenlaufes im diesjährigen Sommer.

Die Idee, das WHG auf Barrierefreiheit zu testen, kam uns, da eine Schülerin krankheitsbedingt für längere Zeit an einen Rollstuhl gefesselt war. Daraufhin haben wir sie in unsere AG eingeladen und durften dann auch mal selbst mit ihrem Rollstuhl durch die Schule fahren. Die Ergebnisse sind ziemlich zweigeteilt...während man die Schule mit Hilfe recht gut passieren kann, ist es alleine nahezu unmöglich. Ebenso haben wir erkennen müssen, wie schrecklich unser Fahrstuhl ist und wir sind gewillt, da auf jeden Fall auch noch etwas zu machen.

Parallel dazu begann die Planung unseres Spendenlaufes, unser bisher größtes Projekt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hatten wir den Dreh ziemlich schnell raus. Nun ging es daran, sich für eine Organisation zu entscheiden, die den Erlös erhalten sollte: wir konnten uns nach langem Überlegen einstimmig für den ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Rhein-Neckar entschieden, da uns die bemerkenswerte Arbeit dieser Organisation, mit allen ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern, wirklich beeindruckt hat.



Damit unsere Schülerinnen und Schüler neben der guten Tat auch noch einen weiteren Ansporn hatten, viele Runden zu laufen, haben wir einen Eisverkauf veranstaltet. Von dem Erlös konnten wir dann Preise (wie z.B. Kinogutscheine) für die besten Läufer besorgen. Vergangenen Donnerstag, den 27.11.2014,  konnten wir dann im Rahmen eines Konzertes unserer Schule stolz einen Scheck über 9000€ überreichen! :-)




Wir sind sehr stolz darauf, in solch kurzer Zeit schon so viel erreicht zu haben! Und es geht direkt weiter :-) 
Auf unserer Liste stehen nämlich schon einige weitere Ideen, wo wir unbedingt mal hinsehen müssen.






Freitag, 28. November 2014

Es ist soweit!

Mit Stolz kann unsere AG "Hingesehen - Asozial ist nicht!" des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Bad Dürkheim endlich ihren ersten eigenen Blog präsentieren!
Wir konnten seit unserem ersten Zusammentreffen schon so viel erreichen, dass wir unsere Projekte der Öffentlichkeit nicht weiter vorenthalten wollen :-)

Damit möchte ich auch direkt von unserem neuesten Erfolg berichten: 
Der 2. Platz des Querdenkerpreises für herausragendes Engagement 2014.





Wir wollen dem ersten Platz auf diesem Wege auch noch einmal ganz herzlich gratulieren! 







Alles zu diesem Preis könnt ihr in diesem Artikel erfahren.